Archives: 2011 Oktober
Archive for Oktober, 2011

 

HANNOVER  
 Oktober 21st, 2011

Die hohe Kunst der Herrenkleidermacher

 

Dandys und Studenten, die gerade die hohe Kunst des “Herrenmaßschneiderhandwerks” erlernen, aufgepasst! Heute empfehlen wir Euch dieses Buch:
buch

Ruth Sprenger entfaltet hier die “Tradition und das Selbstverständnis eines Meisterhandwerks”. Sie zeigt uns nicht nur eine wunderbare Übersicht über die Modegeschichte des eleganten Herrn, sondern uns wird mit diesem Werk vor allem auch die Kunst des gelungenen Sakkos näher gebracht. Wir lernen die bedeutendsten Herrenkleidermacher der Vergangenheit und der Gegenwart aus Wien, London und Italien kennen. Und uns werden Einblicke in die alltägliche Arbeit eines Herrenmaßschneiders geliefert.

männer

Dabei wird unser Blick für die qualitative Technik, Ästhetik, für Schnitte und Materialien geschärft und wir lernen noch einmal den Unterschied zwischen Konfektion und Schneiderkunst besonders wertschätzen. Am Ende des Buches findet Ihr auch ein praktisches Schneider-Stichwortverzeichnis. Insgesamt ist dieses Werk natürlich ein Lobgesang auf den maßgeschneiderten Anzug und die männliche Eleganz.

HANNOVER  
 Oktober 16th, 2011

Modenschau im Audi-Zentrum

 

1_2Am letzten Freitag wurde im Audi-Zentrum Hannover der neue Q3 präsentiert. Anlässlich dieses Events gab es für 400 geladene Gäste eine fulminante Bühnenshow. Neben akrobatischen Acts konnte das Publikum auch verschiedene Entwürfe von den jungen Modedesignern der Fahmoda bewundern. Besonderes Highlight waren u.a. die Outfits, die durch LED-Effekte im Dunkeln leuchten. Außerdem trat Tim Bendzko, der Sieger des Bundesvision Songcontests, auf. Ein paar Impressionen seht Ihr hier:

(Fotos: Julian Lilienthal)

HANNOVER  
 Oktober 14th, 2011

Belinda Gredig – auch Siegerin beim Online-Voting

 

belindaGerade wurde bekannt, dass die Fahmoda-Studentin Belinda Gredig auch den für 1000 Euro dotierten Publikumspreis des SWK-Wettbewerbs gewonnen hat. Die Jungdesignerin konnte also nicht nur die Jury, sondern auch die anderen Leute da draußen mit ihrer Kreation überzeugen. Für ihren Entwurf bekam sie die meisten (echten!) Stimmen. Glückwunsch! Dazu ist anzumerken: zunächst sah es gar nicht danach aus, dass sie die anderen Mitbewerber mit Klicks überholen würde. Denn einige Finalisten zogen beim Online-Voting zahlenmäßig ganz schön an ihr vorbei. Doch die Jury muss wohl festgestellt haben, dass da etwas mit den schwindelerregenden Megazahlen anderer Kandidaten faul war. Online-Votings sind heutzutage nämlich immer so eine Sache. Inzwischen gibt es viele Wettbewerbe in den unterschiedlichsten Branchen, wo nicht nur eine Jury über die Gewinne entscheidet, sondern auch gleichsam demokratisch über den besten Entwurf, die beste Band, den besten Song, das beste Gericht, den besten Blog usw. abgestimmt werden soll. Ziel ist es mit dem Wettbewerb und den Votings möglichst viele Leute zu aktivieren und damit indirekt auch auf den Sponsor des Wettbewerbs aufmerksam zu machen. Und viele Finalisten mobilisieren dann ihren gesamten Freundeskreis und sogar Fremde, die sich die Finger wundklicken. Ganz nach dem Motto: Wer am schnellsten die Massen für sich einnimmt gewinnt. Mit der Qualität oder echten Beliebtheit der eingereichten Idee hat das alles dann aber fast nichts mehr zu tun. Jeder von Euch kennt bestimmt schon diese nervigen bis verzweifelten Aufrufe über Facebook, doch bitte, bitte jetzt super schnell für einen zu voten. Andere denken sich ganz tricky irgendwelche Programme aus, die den ganzen Tag automatisch den Button klicken. Das wiederum demotiviert alle anderen Mitbewerber, die vergeblich gegen solche Votingmaschinen konkurrieren. Inzwischen kommen aber viele Initiatoren der Wettbewerbe dahinter und differenzieren zwischen “echten” und “gefakten” Stimmen. Sie wissen, dass Sinn und Seriosität der Wettbewerbe ausgehöhlt werden, wenn es nur noch darum geht, wer digital die besten Tricks drauf hat.