Modell-A      Modell-B      Modell-C

Ab dem WS 2018/2019 bietet die FAHMODA erstmals das sogenannte Drei-Säulen-Ausbildungskonzept an. So können in nur acht Semestern drei Abschlüsse erzielt werden: Neben dem bisherigen Ausbildungsmodell mit Abschluss als staatl. geprüfter Mode-Designer und dem Gesellenbrief des Maßschneiderhandwerks – welches weiterhin bestehen bleibt – kann zukünftig auch parallel der Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre in Kooperation mit der PFH Private Hochschule Göttingen erreicht werden. So können Absolventen in Zukunft beispielsweise die Abschluss-Kollektion nicht nur eigenständig entwerfen und fertigen, sondern diese durch einen professionellen Business-Plan im Hinblick auf die Marktchance plausibilisieren. Die BWL-Vorlesungen werden bereits ab dem 1. Semester in modernster Form durch Blended-Learning-Konzepte realisiert.

Im ersten Jahr findet für alle Studenten das Grundstudium statt: im Fachbereich „Design und Kreativität“ werden die Grundlagen der Gestaltung und des Modedesigns gelehrt; im technischen Fachbereich das Basiswissen der Maßschneiderei. Wer sich für das Drei-Säulen-Ausbildungskonzept entscheidet, erhält zusätzlich parallel ab dem 1. Semester BWL-Vorlesungen. Ab dem zweiten Jahr liegt der Schwerpunkt auf der individuellen Spezialisierung und auf der praktischen Erfahrung in der Modebranche. Der Student entscheidet sich für seinen jeweiligen Studien-/Ausbildungsgang (siehe Abschlüsse an der FAHMODA ). Außerdem besteht die Möglichkeit, sich auf den Bereich „Mens Fashion and Tailoring“ zu spezialisieren. Das zweite Ausbildungsjahr wird im Fach Maßschneiderei mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen.

Zu Beginn des 5. Semesters empfehlen wir ein 3-monatiges Praktikum und/oder einen Auslandsaufenthalt zum Erwerb internationaler Kompetenzen. Hierfür sind Förderungen möglich. Während des 5. und 6. Semesters professionalisieren sich die Jungdesigner und bereiten sich auf die Prüfung an der Handwerkskammer vor mit Abschluss des Gesellenbriefes im Maßschneiderhandwerk.
Wer sich für das Ausbildungsmodell B mit Abschluss des internationalen Bachelor entschieden hat, wechselt für das 7. und 8. Semester entsprechend ins Ausland. Im Angebot sind derzeit Großbritannien und Irland. Nach erfolgreichem Abschluss ist das Master-Studium an einer deutschen Universität möglich.

Für Ausbildungsmodell A + C findet im 7. Semester die Vorbereitung auf die Designer-Prüfung statt. Dies impliziert das Kreieren der ersten eigenen Kollektion von der Trendrecherche über Planung und Entwurf sowie die anschließende Realisation. Zusätzlich werden Shootings, Lookbook, Konzept-Mappe sowie Videoproduktionen für die “eigene” Kollektion erstellt. Höhepunkt ist die jährliche Präsentationen der Absolventen-Kollektion auf der HANNOVER FASHION SHOW, die ebenfalls Teil der Prüfung ist.

Bei Wahl des Ausbildungsmodells C erzielen die Studenten der FAHMODA im 8. Semester nach dem Abschluss als staatl. geprüfter Mode-Designer und dem Gesellenbrief des Maßschneiderhandwerks den Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre. So können die Studenten in Zukunft beispielsweise die Abschluss-Kollektion nicht nur eigenständig entwerfen und fertigen, sondern diese durch einen professionellen Business-Plan im Hinblick auf die Marktchance plausibilisieren. Dieses Ergebnis kann dann Grundlage eines eigenen Geschäftsmodells sein.

Doch auch die Türen im Modemanagement stehen durch diesen besonderen akademischen Abschluss mehr als offen. Und es könnte noch einen Schritt weiter gehen. Denn derzeit finden zudem Gespräche mit der Handwerkskammer statt, um dieses einzigartige Ausbildungsangebot der FAHMODA zukünftig innerhalb von acht Semestern neben dem BA Betriebswirtschaftslehre noch mit einem Meisterbrief zu krönen.

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