Unsere Direktorin Karin Lilienthal gibt im Rahmen eines Interviews Einblicke über unser Konzept und unsere Visionen für die Zukunft der FAHMODA Akademie.

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In dem aktuellen Uni-Extraheft des Hannoveraner Stadtmagazins “Schädelspalter” erschien ein großer Artikel über die FAHMODA. Außerdem beantwortete unsere Direktoren einige Fragen rund um unsere Akademie.

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Hier ein paar Auszüge aus dem Interview:

Welche Fertigkeiten – außer den handwerklichen – muss sich ein Modedesigner Ihrer Meinung nach aneignen, um in der Berufswelt zu bestehen?

Wer bei uns eine Ausbildung beginnt, muss nicht nähen können. Alle Fertigkeiten werden in den ersten vier Semestern vermittelt. Als Modedesigner sollte man ein sehr gutes Gespür für Farben, Formen und Schnitte mitbringen. Außerdem ist es hilfreich, wenn man neugierig ist und ein Gefühl für kommende Trends und Bedürfnisse der Menschen entwickelt. Nicht zuletzt sind soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Organisationsfähigkeit sehr wichtig.

Welche Leitlinie verfolgen Sie als Direktorin?

Die FAHMODA steht vor allem für handwerkliche und künstlerische Professionalität. Unsere Studenten werden sowohl theoretisch als auch praktisch intensiv geschult, wobei u.a. ein Schwerpunkt die gesellschaftliche Entwicklung ist, z.B. Nachhaltigkeit (siehe hier), demografischer Wandel etc.. Insgesamt aber ist die FAHMODA  auf die höchstmögliche Indidvidualisierung des Einzelnen ausgerichtet und ermöglicht den Absolventen einen guten und soliden Einstieg in die Berufswelt.

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Was planen Sie für die Zukunft?

Ein wichtiger Part unserer Ausbildung ist der Bereich Nachhaltigkeit/Green Fashion, auf den wir uns weiterhin spezialisieren werden. Ein sehr komplexes Thema. Außerdem sind wir in Kontakt mit verschiedenen Modeunternehmen und unseren Absolventen. Stets passen wir unsere Lehre an die zukünftigen Anforderungen der Modebranche an.

Was fasziniert Sie an der Mode?

Mode ist ein höchst artifizielles und komplexes Kommunikationssystem. Sie ist eine wichtige Form unserer Kultur, die ernst genommen und wertgeschätzt werden sollte. Auch wenn die Mode selbst oft ironisch und humorvoll daher kommt, ist sie ganz und gar nicht oberflächlich. Sie erzählt oft viel mehr über unsere Gesellschaft als ein langer Text. Sie hat mit unseren Bedürfnissen, Sehnsüchten, unseren Vorstellungen von Reichtum und Armut, Erotik, Schönheit und von Männlich- und Weiblichkeit zu tun. Mode ist ein weites Feld – und es macht mir Spaß, mich beruflich auf diesem Feld zu bewegen.

 

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