DIE FAHMODA AUSBILDUNGSMODELLE

DIE FAHMODA AUSBILDUNGSMODELLE STEHEN FÜR DIE VERBINDUNG ZWISCHEN HANDWERKLICHER UND KÜNSTLERISCHER QUALITÄT.

Ausbildungsmodell A:

Eingangsvoraussetzungen: Abitur / Fachhochschulreife / erw. Sek. I

Nach der 3,5 jährigen Ausbildung erreichen Sie zwei Abschlüsse: Geprüfter/e Modedesigner/in (geprüft von der Niedersächsischen Landesschulbehörde) sowie Gesellenbrief im Maßschneiderhandwerk (Innung der Bekleidungshandwerke Hannover).
Ab dem dritten Ausbildungsjahr entscheiden Sie sich, ob Sie sich auf Damenmode oder „Mens Fashion and Tailoring“ spezialisieren wollen. Anfang des 5. Semesters empfehlen wir ein 3-monatiges Praktikum in der Modebranche. Außerdem werden folgende Auslandsaufenthalte angeboten: Studienreise nach China und ein geförderter Austausch mit Krakau (PL) oder Doncaster (UK).
Im 6. Semester findet die Gesellenprüfung im Maßschneiderhandwerk statt. Anschließend bereiten Sie sich während des 7. Semesters auf Ihre Abschlussarbeit/Kollektion vor.

Ziel der Ausbildung: Handwerkliche, textiltechnische und künstlerische Professionalität, Medienkompetenz,  akademischer Titel, Internationalität.

Voraussetzungen: Neben der Eingangsvoraussetzung sollten Sie Kreativität, handwerkliche Geschicklichkeit, Englischkenntnisse, sprachliche Begabung, Leidenschaft für Mode, Flexibilität, Ehrgeiz, Eigenständigkeit, Teamfähigkeit, Neugier und Zuverlässigkeit mitbringen.

Ausbildungsmodell B:

Eingangsvoraussetzungen: Abitur/ Fachhochschulreife/ Hochschulzugangsberechtigung

Nach 8 Semestern erreichen Sie folgende zwei Abschlüsse: Internationaler Bachelor in Fashion and Textiles Design (UK/ IRL) sowie Gesellenbrief im Maßschneiderhandwerk Damen/Herren (Innung der Bekleidungshandwerke Hannover).
Anfang des dritten Ausbildungsjahres entscheiden Sie sich, ob Sie sich auf Damenmode oder „Mens Fashion and Tailoring“ spezialisieren wollen. Ende des 4. Semesters empfehlen wir ein Praktikum in der internationalen Modebranche. Zusätzlich werden Studienreisen wie nach China angeboten.
Am Ende des 6. Semesters  findet die Gesellenprüfung im Maßschneiderhandwerk statt. Anschließend verbringen Sie die letzten zwei Semester an einer internationalen Universität, um dort Ihr Studium mit dem BA abzuschließen.

Ziele der Ausbildung: Handwerkliche, textiltechnische und künstlerische Professionalität, Medienkompetenz, akademischer Titel, Internationalität.

Voraussetzungen: Neben der Eingangsvoraussetzung sollten Sie Kreativität, handwerkliche Geschicklichkeit, Englischkenntnisse, sprachliche Begabung, Flexibilität, Leidenschaft für Mode, Ehrgeiz, Eigenständigkeit, Teamfähigkeit, Neugier und Zuverlässigkeit mitbringen.

NEU – Ausbildungsmodell C:

Eingangsvoraussetzungen: Abitur / Fachhochschulreife / in Ausnahmefällen: erw. Sek. I

Nach 8 Semestern erreichen Sie drei Abschlüsse: Geprüfter/e Modedesigner/in (geprüft von der Niedersächsischen Landesschulbehörde),  Gesellenbrief im Maßschneiderhandwerk (Innung der Bekleidungshandwerke Hannover) sowie den Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre (BWL) (Kooperation mit der PFH Private Hochschule Göttingen).

In Kooperation mit der PFH Private Hochschule Göttingen ist der FAHMODA mit diesem Ausbildungsmodell ein wegweisendes und bislang einzigartiges Angebot für angehende Modedesigner gelungen, in der Mode und BWL eine außergewöhnliche Symbiose mit akademischen BA-Abschluss eingehen.

Seit dem WS 2018/19 können die Studierenden der FAHMODA auf Wunsch neben dem künstlerischen und handwerklichen zukünftig parallel auch betriebswirtschaftliches Know-how erwerben. Die BWL-Vorlesungen werden in modernster Form durch Blended-Learning-Konzepte realisiert.

Ziel der Ausbildung: Perfektion in Design und Handwerk kombiniert mit fundiertem betriebswirtschaftlichen Know-how

Voraussetzungen: Neben der Eingangsvoraussetzung sollten Sie Kreativität, handwerkliche Geschicklichkeit, Englischkenntnisse, sprachliche Begabung, Leidenschaft für Mode, Flexibilität, Ehrgeiz, Eigenständigkeit, Teamfähigkeit, Neugier und Zuverlässigkeit mitbringen.

Das 3 Säulen Ausbildungsmodell

Seit dem WS 2018/2019 bietet die FAHMODA erstmals das sogenannte Drei-Säulen-Ausbildungskonzept an. So können in nur acht Semestern drei Abschlüsse erzielt werden: Neben dem bisherigen Ausbildungsmodell mit Abschluss als staatl. geprüfter Mode-Designer und dem Gesellenbrief des Maßschneiderhandwerks – welches weiterhin bestehen bleibt – kann zukünftig auch parallel der Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre in Kooperation mit der PFH Private Hochschule Göttingen erreicht werden. So können Absolventen in Zukunft beispielsweise die Abschluss-Kollektion nicht nur eigenständig entwerfen und fertigen, sondern diese durch einen professionellen Business-Plan im Hinblick auf die Marktchance plausibilisieren. Die BWL-Vorlesungen werden bereits ab dem 1. Semester in modernster Form durch Blended-Learning-Konzepte realisiert.

Im ersten Jahr findet für alle die Grundausbildung statt: im Fachbereich „Design und Kreativität“ werden die Grundlagen der Gestaltung und des Modedesigns gelehrt; im technischen Fachbereich das Basiswissen der Maßschneiderei. Wer sich für das Drei-Säulen-Ausbildungskonzept entscheidet, erhält zusätzlich parallel ab dem 1. Semester BWL-Vorlesungen. Ab dem zweiten Jahr liegt der Schwerpunkt auf der individuellen Spezialisierung und auf der praktischen Erfahrung in der Modebranche. Dabei kann zwischen dem jeweiligen Studien- bzw. Ausbildungsgang gewählt werden (siehe Abschlüsse an der FAHMODA ). Außerdem besteht die Möglichkeit, sich auf den Bereich „Mens Fashion and Tailoring“ zu spezialisieren. Das zweite Ausbildungsjahr wird im Fach Maßschneiderei mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen.

Zu Beginn des 5. Semesters empfehlen wir ein 3-monatiges Praktikum und/oder einen Auslandsaufenthalt zum Erwerb internationaler Kompetenzen. Hierfür sind Förderungen möglich. Während des 5. und 6. Semesters professionalisieren sich die

Jungdesigner und bereiten sich auf die Prüfung an der Handwerkskammer vor mit Abschluss des Gesellenbriefes im Maßschneiderhandwerk.
Wer sich für das Ausbildungsmodell B mit Abschluss des internationalen Bachelor entschieden hat, wechselt für das 7. und 8. Semester entsprechend ins Ausland. Im Angebot sind derzeit Großbritannien und Irland. Nach erfolgreichem Abschluss ist das Master-Studium an einer deutschen Universität möglich.

Für Ausbildungsmodell A + C findet im 7. Semester die Vorbereitung auf die Designer-Prüfung statt. Dies impliziert das Kreieren der ersten eigenen Kollektion von der Trendrecherche über Planung und Entwurf sowie die anschließende Realisation. Zusätzlich werden Shootings, Lookbook, Konzept-Mappe sowie Videoproduktionen für die “eigene” Kollektion erstellt. Höhepunkt ist die jährliche Präsentationen der Absolventen-Kollektion auf der HANNOVER FASHION SHOW, die ebenfalls Teil der Prüfung ist.

Bei Wahl des Ausbildungsmodells C erzielen die Schüler und Schülerinnen der FAHMODA im 8. Semester nach dem Abschluss als staatl. geprüfter Mode-Designer und dem Gesellenbrief des Maßschneiderhandwerks den Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre. So können die Absolventen in Zukunft beispielsweise die Abschluss-Kollektion nicht nur eigenständig entwerfen und fertigen, sondern diese durch einen professionellen Business-Plan im Hinblick auf die Marktchance plausibilisieren. Dieses Ergebnis kann dann Grundlage eines eigenen Geschäftsmodells sein.

Doch auch die Türen im Modemanagement stehen durch diesen besonderen akademischen Abschluss mehr als offen. Und es könnte noch einen Schritt weiter gehen. Denn derzeit finden zudem Gespräche mit der Handwerkskammer statt, um dieses einzigartige Ausbildungsangebot der FAHMODA zukünftig innerhalb von acht Semestern neben dem BA Betriebswirtschaftslehre noch mit einem Meisterbrief zu krönen.

Ausbildungsmodell D  (In Planung):

Der Meisterbrief im Maßschneiderhandwerk (HWK)

Die Ausbildungsziele:

1. Jahr – Grundausbildung, die eigene Kreativität entdecken
2. Jahr – Vertiefung, Mode verstehen
3. Jahr – Reality-Check in der Modewelt

1. Jahr:

Fächer im Bereich Design und Kreativität:

Im ersten Jahr wird der Fokus auf verschiedene Aspekte der Kreativität gelegt: Durch experimentelles Arbeiten, das Besuchen von Modemessen, Museen und Bibliotheken, das Infragestellen von Grenzen und das Kennenlernen verschiedener künstlerischer Konzepte lernen entwickelt sich die eigene Kreativität. Dabei steht die Freude am Modedesign im Vordergrund. Es werden verschiedene künstlerische Ausdrucksformen wie Zeichnen, Malen, Collagen, Stoffentwicklungen, Fotoprojekte uvm. gelehrt. Ebenfalls lernt man im ersten Jahr die Grundlagen des Entwurfs, der Gestaltung, der Farb- und Formenlehre kennen.

Fachtheoretische Fächer:
Es finden jedes Jahr Seminare in Epochen- und Kostümgeschichte, Trendrecherche, Modetheorie, Designtheorie, Englisch, Fachrechnen, Modemanagement, Schnittkonstruktion, Textiltechnologie und im Technischen Zeichnen statt.

Technische Fächer:
Im technischen Fachbereich werden die Grundlagen der Maßschneiderei, sämtliche Fertigungsarten und -verfahren (industrielle und handwerkliche Produktion), Schnittkonstruktion, Photoshop, Illustrator, CAD-Grafik und CAD- Entwurf gelehrt.

Ergänzend werden in jedem Jahr Blockseminare zu folgenden Themen angeboten:

– Sprachliche und kulturelle Vorbereitung für Auslandsaufenthalte
– Eco-Fashion/Nachhaltigkeit
– Strickdesign
– Historische Textiltechniken
– Fell- oder Lederverarbeitung
– Bewerbungstraining

 2. Jahr:

Im zweiten Jahr wird in allen Fächern der Fokus auf die Arbeit in der Modebranche gelegt. Die Schüler und Schülerinnen lernen eigene Konzepte und Kollektionen zu erstellen. Dabei werden erste Entwürfe mit unterschiedlichen Schnitt- und Drapagetechniken produziert. Außerdem stehen Trendrecherchen, das Kennenlernen unterschiedlicher Produktgruppen, Marktsegmente und Kundenanalysen im Vordergrund. Ab dem zweiten Jahr nehmen die Jungdesigner an nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

3. Jahr:

Im dritten Jahr spezialisieren sich die Schüler und Schülerinnen und bereiten sich auf ihre Abschlussarbeit vor. Es geht in allen Fächern darum, die verschiedenen Märkte mit ihren Designanforderungen zu verstehen. Zugleich sollen die Jungdesigner lernen, die Interpretationen dieser Anforderungen mit einer persönlichen Note zu versehen. Dabei steht die Konzeption der eigenen Abschlusskollektion mit Spezialisierung auf DOB (woman), HAKA (men), Kiko (kids) oder Couture/Kostüm (Theater/Film) im Vordergrund.