WOOF WOOF
HANNOVER  
 Oktober 19th, 2017


Kennst du sie, die blaue Stunde,
zwischen Tag und Traum?
Wo Gedanken sich verbinden,
losgelöst von Zeit und Raum?


Surreal Beauty Magazine


In diesen ganz besonderen Minuten ist ein spektakuläres Farbenspiel mit vielen Blautönen am Himmel zu beobachten. Es ist die Zeit der Dämmerung nach Sonnenuntergang und vor Eintritt der Dunkelheit.


Nach einem anstrengenden Alltag in eine Traumwelt flĂĽchten.


Blaue Farbtöne eignen sich optimal, Stress und Hektik abzubauen und zu entspannen. Die Leichtigkeit eines schönen Traumes hat mich zu dieser Kollektion inspiriert. Diese wunderbare Stimmung spiegelt sich in meiner leichten, femininen und avantgardistischen Kollektion wieder.

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Modedesign und Text Lea Hansel, FAHMODA Studentin
Fotograf: Oliver Keller
Model: Marina Steinborn
Auszug Gedicht: Raina J.

HANNOVER  
 August 23rd, 2017


Wenn Ihr in Berlin seid, müsst Ihr unbedingt dem Ge03-Shop einen Besuch abstatten. In schicker Umgebung am Rosenthaler Platz hat unser Absolvent Samuel Acebey einen Traum wahr werden lassen. Während der letzten Berlin Fashionweek eröffnete er seinen eigenen Concept-Store, in dem es neben seiner Kollektion ACBY auch Mode und Accessoires von anderen spannenden Designern wie etwa HollnackvanWersch zu erwerben gibt.

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Wir haben Acebey besucht und waren sehr angetan. Das Prinzip Fashion als Lifestyle-Konzept – von den ausgesuchten Designs und Materialien der Outfits ĂĽber nachhaltige Kosmetika bis hin zu edlen Taschen, Portemonnaies und SchmuckstĂĽcken  – vermittelt und verkauft er in seinem Laden ĂĽberzeugend. Dazu gehört auch ein Duft, den er gemeinsam mit dem ParfĂĽmeur Alexander von PrĂĽmmer entworfen hat. Der Flakon ist handbemalt und bewusst schlicht gehalten, denn hier kommt es auf die Wertigkeit des Inhalts an. Nur die besten Ingredienzien landen in Acebeys Duft. Passend zu seiner Kollektion verströmt das ParfĂĽm eine feminin florale Note. “Der Duft besteht aus einem Blumenbouquet aus Wasserlilie, Rose und Ylang Ylang mit Vanille und einer weiĂźen Moschusbasis”, erklärt der Designer.

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Insgesamt geht es ihm in seinem Laden um modische Qualität made in Germany. “Ich halte mich kaum an den immer schneller werdenden Hamsterrad-Wahnsinn der permanenten Saison-Wechsel. Vielmehr nehme ich mir bewusst Zeit fĂĽr meine Kundinnen alltagstaugliche Schnitte mit Raffinesse zu entwickeln, zu beraten und die besten Outfits auszusuchen.” Damit ist er erfolgreich. Acebey hat sich ĂĽber die Jahre – nach Erfahrungen bei Labels wie Umasan und in PR-Agenturen – weiterentwickelt. Insgesamt setzt er weniger auf knallige Chi Chi-Effekte als vielmehr auf gehobene Eleganz, Feminität und Raffinesse im Schnitt. Viele seiner internationalen Kundinnen sind souveräne Business-Frauen, die wissen was sie wollen und was ihnen steht. Wer es nicht nach Berlin schafft, kann einzelne Teile von ACBY auch online im Schweizer Opia Store oder in ACBYs Online-Shop erwerben.

HANNOVER  
 Juli 20th, 2017


By Lady Karla Rabe

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Anfang Juli war ich auf der Berlin Fashion Week in Berlin und besuchte verschiedene Messen wie die Premium, Fashion Tech, Show&Order, Seek und Bright Tradeshow. Das erste Mal war ich letztes Jahr dort und überwältigt von den verschiedenen Eindrücken, so dass ich dieses Jahr mit einem gezielteren Blick durch die Messen gehen und mir einen differenzierteren Einblick in die aktuelle Mode-Branche und ihre Trends verschaffen konnte. Im Ausstellungsdesign und Interior Bereich lautete das Motto auf jeder Messe gleich : „Tropical Vibes meets Industrial Look“.

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Büsten wurden in Blumenbeete arrangiert, tropische Blumenranken hingen an Wänden herunter, Palmen wurden aufgestellt und Palmblatt-Tapeten angebracht. Auf der Seek gab es als Highlight ein Gewächshaus, das den Eingangsbereich schmückte. In Kombination mit dem puristischen Industrie Look entstand eine ganz eigene Atmosphäre, in der die Labels ihre Kollektionen effektvoll in Szene setzen konnten.

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Natürlich versuchten viele Veranstalter und Labels mit außergewöhnlichen Marketing-Aktionen ihre Kunden zu locken: Es gab Goody Bags und Kleinigkeiten zu Naschen. Unterschiedliche Foodtrucks boten kulinarisches Essen und Selfmade-Eis an. Die Besucher wurden also auch mit individuellem Food – ein weiteres trendiges Thema – umworben.

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Auf der Premium Tradeshow dominierten vor allem casual und elegante Styles die Looks. Dort stellten auch im Maintream bekannte Labels wie Joop, Scotch & Soda oder Birkenstock aus. Trendmäßig fiel mir hier auf, dass es viele Kleider mit floralen Prints, Rüschen und Volants gab.

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Hingucker der Premium war die im Kühlhaus stattfindende FashionTech, auf der innovative Kleidung präsentiert wurde. Jungdesigner zeigten experimentelle Entwürfe zu Themen wie Future Fashion und Virtual Reality. Das Meiste, was hier gezeigt wurde, war mir bereits durch verschiedene Projekte in der Fahmoda schon bekannt, so dass das Gezeigte nicht komplett abgespaced für mich wirkte.

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Neben Kleidung wurden auf den Messen auch Kosmetik, Schmuck und Schuhe präsentiert. Mit dem Shuttle konnte man zwischen den Messen hin und her befördert werden.
Auf der Show&Order gab es auch eine Hommage an Gianni Versace.

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In Erinnerung an seinen 20. Todestag wurden ausgewählte Outfits aus der Sammlung von Alexandre Stefani präsentiert. Die auf einem Podest päsentierten originale Kleidungsstücke konnte man aus nächster Nähe begutachten. Ansonsten war die im Kraftwerk Berlin stattfindende Messe von feminin angehaucht wirkenden Looks mit einer Note Glamour geprägt. Ebenfalls befand sich dort auch die Cookies, die Messe, die speziell auf Kinderkleidung und Accessories ausgerichtet war.

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Im Gegensatz dazu standen die Seek und die Bright Tadeshow. Live DJ’s in verschiedenen Areas legten auf diesen Urban und Streetstyle-Messen auf. Kontinuierlich wurde man von Beats begleitet. Diese Soundinszenierung trug sehr zur lockeren Atmosphäre bei, denn im Kontrast zu der eher schick und brav wirkenden Premium, winkten Seek & die Bright mit coolen Looks vom Feinsten.

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Die dort ausstellenden Labels deckten den Bereich Sportswear Skater/Surfer ab und hatten dabei so viel Charme ausgepackt, dass man direkt in Bann gerissen wurde.

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Barbiere, Sneaker Reinigungen und Streetart gaben dem Besucher das GefĂĽhl zu Besuch in einer trendigen Stadt zu sein, in der sich alles um Lifestyle und Mode dreht. Die Location war direkt an der Spree und lud mit Freibier und LiegestĂĽhlen auf dem Steg zum Entspannen und Quatschen ein. Neben Gin Tonic, Rooftop Barbecues und Green Smoothies konnte man auf goldenen Gummischwänen das fabelhafte Wetter genieĂźen.AbschlieĂźend lässt sich sagen, dass die Berlin Fashion Week jedes Jahr ein Abenteuer ist. Die Aussteller arbeiten hart, um ihre Kollektionen möglichst individuell zu präsentieren und als “Event” an den Mann zu bringen, verlieren dabei aber nicht ihre Leidenschaft fĂĽr die Mode.