WOOF WOOF
HANNOVER  
 September 26th, 2014


Zusammen mit Pierre HairRock Hainemann hat unsere Absolventin Katharina Kn├╝ver ihre Abschlusskollektion in Szene gesetzt. Die Ergebnisse des “Red Flag”-Shoots k├Ânnt Ihr im HUF Magazin bewundern.

RedFlag_PierreHeinemann_HUFMag_07F├╝r die M├Ąntel hat sich Katharina sowohl von Retro-Skimode als auch von moderner Bionik-Architektur inspirieren lassen…RedFlag_PierreHeinemann_HUFMag_11RedFlag_PierreHeinemann_HUFMag_08RedFlag_PierreHeinemann_HUFMag_12RedFlag_PierreHeinemann_HUFMag_03

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Die Oberteile sind aus nachhaltigem Alpaka-Gewebe gefertigt, auch die Muster hat Katharina selbst entworfen…

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HANNOVER  
 September 22nd, 2014


Frederike

“Architektur, Geometrie, schlichte Eleganz und k├╝hle Fassaden sind ma├čgebliche Impulse bei der Konzeptionsfindung f├╝r meine Arbeit gewesen. Au├čerdem habe ich mich mit 3-D PopUp-Gebilden besch├Ąftigt. Dabei wuchs die Idee zur Umsetzung eines 3D Objektes als Teil des Kleidungsst├╝ckes”, sagt Frederike Wilckens ├╝ber ihre Kollektion, die sie im 2. Semester gefertigt und anschlie├čend im Rahmen des Fotografieworkshops mit Fabian Unruh fotografiert hat. Insgesamt besticht ihre Arbeit aus Papier und Filz durch eine moderne, coole Formensprache.

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HANNOVER  
 September 14th, 2014


by Clara Siegenthaler

Vor kurzem bin ich erst aus New York von der Fashion Week zur├╝ckgekehrt. Dort habe ich in knapp drei Monaten eine unglaublich lehrreiche Zeit bei der Modedesignerin Jill Stuart verbracht. Mein Arbeitsplatz lag direkt im Fashion District Manhattens, am Times Square.

Clara

W├Ąhrend meiner Zeit bei Jill Stuart habe ich verschiedene Einblicke in das komplette Unternehmen bekommen, da das Label mit ungef├Ąhr 30 Mitarbeitern doch noch relativ klein ist. Bekannt wurde die Designerin ├╝brigens in den 90ern mit ihren Outfits f├╝r den Film Clueless.

Clueless-movie-22
W├Ąhrend meiner Praktikumszeit bei dem Label habe ich mitbekommen, wie das Team mit der Inspirationssuche und Kollektionsentwicklung begonnen hat, die Entw├╝rfe entworfen und in Produktion gegeben und schlie├člich die Show und Showroomevents geplant hat. F├╝r die Spring-/Summercollection, die ihr jetzt schon auf style.com sehen k├Ânnt, waren die Inspirationen die 70er Jahre und Marokko. Sobald die Entw├╝rfe dann von Jill abgesegnet wurden, ging es weiter in die Schnittentwicklung.
Der sogenannte ÔÇ×First-Sample-MakerÔÇť entwickelt den Schnitt und schneidet zu. Anschlie├čend wird der Schnitt inklusiver Stoffproben nach China gesendet und dort gen├Ąht. Sobald Schnitt und ÔÇ×First SampleÔÇť wieder in New York sind, wird ein Fitting durchgef├╝hrt, anschlie├čend der Schnitt ge├Ąndert und wieder zur├╝ck nach China gesendet. Dieses Procedere wiederholt sich dann so oft, bis das Kleidungsst├╝ck perfekt sitzt und in die Produktion gehen darf. Allerdings werden die Kleider f├╝r die Fashion Show alle im New Yorker Atelier von N├Ąherinnen gearbeitet. W├Ąhrenddessen ist die Produktion mit dem Verschiffen beauftragt und auch ebenfalls mit der Erstellung der “Consumption” (exakte Berechnung f├╝r den Stoffverbrauch eines Kleidungsst├╝ckes) besch├Ąftigt.
Mein Aufgabenbereich war sehr vielf├Ąltig. Ich habe verschiedene Illustrationen/Entw├╝rfe in Photoshop erstellt, Flyer in InDesign f├╝r die Showroom Besuche in Mailand und Paris gestaltet, aber nat├╝rlich habe ich auch Boteng├Ąnge erledigt, die mich teilweise durch ganz Manhattan f├╝hrten und nicht zu vergessen: es gab auch den typischen Besuch bei Starbucks, wo ich den Damen das t├Ągliche Kaffeep├Ąuschen vers├╝├čen durfte, wie wir es ja schon aus ÔÇ×Der Teufel tr├Ągt PradaÔÇť kennen. Aber ich durfte auch verschiedene N├Ąharbeiten erledigen, viel am PC mitarbeiten und an den Fittings mitwirken. Au├čerdem bekam ich Einblicke in die strategischen Planungen des Modemanagements rund um den Verkauf, die Kostenkallkulation und die notwendige Vermarktung in sozialen Netzwerken oder in interessante Gespr├Ąche rund um die Werbeplanung.Die Outfits von Jill Stuart sind stets sehr tragbar und an aktuellen Trends orientiert. Da ich leider keine Bilder w├Ąhrend der Fashionshow machen durfte, habe ich hier nun ein paar Impressionen von der aktuellen Kollektion via Style.com f├╝r Euch:

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Letzten Endes bin ich unglaublich dankbar f├╝r diese wertvollen Erfahrungen, die ich bei Jill Stuart machen konnte. Auch wenn es in stressigen Phasen nicht immer nur ein “Zuckerschlecken” war, habe ich doch einen sehr umfangreichen Einblick in die Welt der Fashionbranche bekommen.