WOOF WOOF
HANNOVER  
 August 29th, 2014


Auch dieses Jahr freuen wir uns auf den Frankfurt Style Award. Insgesamt haben es 10 von unseren Studenten unter die 60 Finalisten geschafft. Dieses Mal wurde der Nachwuchswettbewerb unter 34 L├Ąndern ausgeschrieben. So haben sich zahlreiche Modedesignstudenten von 400 Modedesignschulen aus der ganzen Welt beworben. Daher stellen dieses Jahr neben dem deutschen Modenachwuchs auch junge Designer z.B. aus Italien, Frankreich, Gro├čbritannien, Mexiko und Estland ihre Entw├╝rfe in Frankfurt vor. Unter dem Motto “United Diversity” findet dann am 26. September die gro├če Finalshow statt, auf der die Preise verliehen werden. Die FAZ k├╝ndigte die Veranstaltung bereits in einem Artikel an, zu sehen ist hier der Entwurf unserer Studentin Nora Wenzlawiak:

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Vor der Show gibt es aber wiedermal ein Public Voting, das bis zum 24. September l├Ąuft. Hier stellen wir Euch unsere Finalisten vor, damit Ihr flei├čig f├╝r sie den Daumen heben k├Ânnt. Zum Voting gehts hier entlang.

Hakan Solak:

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Dennis H├Ârtinger:

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Maren Duwald:

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Vanessa Hagen:

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Melissa Schulz:

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Inga M├╝ller:original_5b6bed166a6bd183dbdc94287145d3b1

Clara Siegenthaler:

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Judith Hauser:original_10a9fb41ac96db3043ab999c971b523d

Nora Wenzlawiak:

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HANNOVER  
 August 27th, 2014


Im Rahmen des Naturprojekts des 2. Semesters hat sich unsere Studentin Jule R├Ąsch mit Kreisstrukturen besch├Ąftigt. Wohin wir auch schauen, ├╝berall begegnen wir dem wiederkehrenden Motiv des Werdens und Vergehens. Der Kreislauf ist schlichtweg das Grundprinzip in der Natur, aber auch in zahlreichen Kulturen und nicht zuletzt im Modedesign. Denn die Mode greift “immer wieder auf fr├╝here Formen zur├╝ck, so da├č man ihren Weg direkt mit einem Kreislauf” vergleichen kann, schreibt Georg Simmel bereits 1905 in seinem Essay ├╝ber die Philosophie der Mode. Doch der Kreis kann auch in Spiralen gewunden zu Schwindel und Taumelzust├Ąnden f├╝hren. So fungiert die Spirale im Manga “Uzumaki ÔÇô Spiral Into HorrorÔÇť von Junji Ito als Symbol f├╝r verwirrende Wiederholungen und Irref├╝hrungen.

Manga

Von diesem Manga hat sich Jule R├Ąsch f├╝r ihre Kollektion inspirieren lassen. Neben runden Formensprachen, die das zyklische Prinzip widerspiegeln, zitiert sie in ihrer Arbeit auch die in diesem Anime dargestelle ├ästhetik der Schuluniformen.

Jule

Au├čerdem greift sie das zyklische Prinzip auf der Materialebene auf. So recycelt sie beispielsweise alte Kronkorken und Plastikt├╝ten. Hier seht Ihr die Fotos, die Jule im Anschluss an das Naturprojekt in unserem Fotoworkshop (in Kooperation mit den vierfotografen) selbst geschossen hat:

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HANNOVER  
 August 25th, 2014


Vor einiger Zeit haben wir Euch schon einige Semesterarbeiten zum Thema Wasser z.B. von Sina und Laura vorgestellt. Heute geht es weiter mit der unersch├Âpflichen Inspirationsquelle “Ozean”. Im Rahmen des Naturprojekts des 2. Semesters begab sich Esther Ehlers in die Tiefen des Meeres. Dort faszinierten sie in erster Linie die leuchtenden Medusen (Quallen) …
Esther3Mit Folien, T├╝ll, Organza; Latex und LEDs brachte sie die Anmut und Fragilit├Ąt dieser Meereslebewesen zum Ausdruck und lichtete ihr leuchtendes Outfit anschlie├čend mit der Kamera ab.

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Ihre Mitsch├╝lerin Karolin Sophie Niedfeld besch├Ąftigte sich hingegen mit der Kultur des Seefahrens. Besonders angetan war sie von den Expeditionen des Ethnologen und Abenteurers Thor Heyerdahls. Er gilt als der Begr├╝nder der experimentellen Arch├Ąologie. Innerhalb von 101 Tagen gelang es ihm im Jahr 1947 mit einem Kon Tiki Flo├č den Pazifik zu ├╝berqueren. Eine entscheidende Rolle f├╝r das Fortw├Ąrtskommen spielten dabei der Passatwind und der Humboldtstrom. Mit dieser Fahrt bewies Thor Heyerdahl allen Experten, dass die pr├Ąkolumbianischen Indianer von S├╝damerika aus Polynesien besiedeln konnten. Vor diesem Hintergrund sollte in Karolins Kollektion vorwiegend der Aspekt des Menschen in Bewegung und in der Energie des Stroms aufgegriffen werden.
“Gerade in der Mode geht es ja darum, immer auch einen ÔÇ×Abstecher ins UnbekannteÔÇť zu machen und dabei vorhandene Energien zu nutzen”, sagt Karolin ├╝ber ihre Arbeit.

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