Category: Wettbewerbe
HANNOVER  
 März 13th, 2013

Sonderpreis von comma für Anna Heinrich

 

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In der Jury auf den Fashion Finals saß auch Fahmoda-Absolventin Kathy Lotzkat, die heute als Designerin für das Modelabel comma arbeitet. Sie war von Anna Heinrichs Kollektion “Come as U.R” besonders angetan und überreichte ihr für ihre individuelle und zugleich tragbare Kollektion den Sonderpreis – ein bezahltes Praktikum bei comma. “Come as U.R.” ist von der Grunge-Ästhetik der Pariser Metro inspiriert, die als Symbol für das vielfältige Miteinander in der Großstadt fungiert. Das Thema Pluralität und Durchmischung zieht sich wie ein roter Faden durch Heinrichs Kollektion. Dabei sollen die Looks ganz lässig und unkompliziert wirken, ganz nach dem Prinzip „Alles kann, nichts muss“. Drapage trifft auf scharfe Schnitte, hartes Leder auf fließenden Chiffon. Abgerundet wir das Ganze mit einzelnen Graffiti Statement-Prints und Strickereien. Anna Heinrichs Kollektion wurde übrigens am Montag auch in der HAZ abgedruckt. Die Jungdesignerin startet nun bald bei comma ihre Karriere in der Modebranche. Hier ein paar Impressionen von ihrer Kollektion:

HANNOVER  
 März 13th, 2013

Preise für jüngere Semester

 

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Auf den Fashion Finals wurden nicht nur die Designer der besten Abschlusskollektionen mit Preisen belohnt, sondern auch die Studenten der unteren Jahrgänge. So erhielt Dennis Hörtinger (3. Semester) für sein Abendkleid zum Thema “Religion” viel Aufmerksamkeit. Konzeptuell wollte er Aspekte wie Obrigkeitshörigkeit, Ohnmacht und die Fesselung an Dogmen ausdrücken. Auf dem Laufsteg sah das dann so aus:  Ein Model schritt wie an ein Kreuz getackert und in einem opulenten Traum aus Tüll gefangen über den Laufsteg. Am Montag wurde dann auch sein Outfit in der Celleschen Zeitung abgedruckt. Hörtinger freut sich über ein bezahltes Praktikum in der CBR Group bei Streetone.

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Etwas weniger bombastisch dafür aber nicht weniger kreativ kam das Outfit von Philine Ney daher. Die Studentin aus dem 5. Semester hat sich mit dem Thema Outdoormode beschäftigt und vom japanischen Origami inspirieren lassen. Sie gewinnt einen Gutschein für Stoffe von der Firma Schell im Wert von 500 Euro.

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HANNOVER  
 März 12th, 2013

Talent Award für Belinda Gredig

 

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(Outfit von Gredig)

Am letzten Samstag zeigten unsere 31 Absolventen und zahlreiche Studenten des dritten und fünften Semesters auf den Fashion Finals im Theater am Aegi ihre Entwürfe. Das Publikum bewunderte eine bunte Vielfalt an verschiedenen Arbeiten von avantgardistischen Abendkleidern bis hin zu tragbarer Streetwear. Zum Schluss wurde in der Abendshow unter tosendem Applaus der mit 2000 Euro dotierte Talent Award an Belinda Maria Gredig für ihre Abschlusskollektion “Selfmade” verliehen. Den zweiten Preis gewann Franzisca Schoppe für ihre Kollektion “Virus”. Sie freut sich u.a. über eine von alltours gesponsorte Reise für zwei Personen.

Schoppe

(Kleid von Schoppe)

Beide Designerinnen konnten bereits in der Vergangenheit verschiedene Experten der Modebranche von sich überzeugen. So gewann Gredig im Jahr 2011 den Designwettbewerb der SWK „Energie und Mode“. Sie kombinierte in ihrem Kleid leuchtende LED-Technik mit der Farb- und Formensprache eines Falters. „In ihrem Modell fließen auf erstaunliche Weise unterschiedliche, aktuell wahrnehmbare Strömungen im Zeitgeist zusammen,“ lobte damals Gerd Müller-Thomkins (Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts) ihren Entwurf. Ein Jahr später wurde die Jungdesignerin für ihr Talent im Umgang mit Texturen und Farben ausgezeichnet. 2012 gewann sie in der Kategorie „Modern Elegance“ den Audi Fashion Award in Hannover. Nach ihrem Abschluss an der Fahmoda startet sie nun ihre Karriere in der Modebranche mit einem Praktikum bei dem Luxuslabel Escada. Auch der Chefdesigner von Escada, Daniel Wingate, äußerte sich hier bereits begeistert über Gredigs Farbgespür und ihr außergewöhnliches Textildesign. Für ihre Abschlusskollektion hat sie sich nun von Naturfotografien inspirieren lassen. Die Luftaufnahmen von Bergen, Flüssen, Tälern, Wäldern und Inseln faszinierten sie und veranlassten sie dazu, alle ihre Stoffe selbst zu weben.

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So spiegeln zum Beispiel ihre außergewöhnlichen Texturen die Wellenstrukturen der Landschaften und ihre selbst gefärbten Stoffe die Sand- und Pflanzentöne der Natur wider. Auch die avantgardistischen Details der Kollektion zeigen Gredigs Experimentierfreude.

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Für die Standfestigkeit von Westen und Halsmanschetten wurden beispielsweise Strohhüte auseinandergenommen und neu geformt. Unzählige Sicherheitsnadeln fungieren als Schmuckelemente  – sogar an den Schuhsohlen. Insgesamt besticht Gredigs Kollektion durch eine ästhetische Gesamtkomposition aus Struktur und Farbe. Übrigens: Einen Eindruck davon, wie die Jungdesignerin noch kurz vor der Show fieberhaft an ihren Kleidern arbeitet, bekommt Ihr hier in diesem Bericht vom NDR.

Auch Franzisca Schoppe erhielt bereits auf internationaler Ebene Aufmerksamkeit. So erreichte sie mit einer avantgardistischen Arbeit zum Thema “Collage” das Finale des Bilbao Art & Fashion Awards. Aber die junge Modedesignerin kann auch professionell pragmatisch arbeiten: so war sie in Hannover am Designprozess für die neuen Entwürfe der Üstra-Uniformen beteiligt. Außerdem gewann sie wie Gredig beim Audi Fashion Award den ersten Preis, allerdings in der Kategorie “Dynamic Performance”. Heute könnt ihr übrigens ihre Abschlusskollektion auch in der WELT abgedruckt sehen.

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Während noch unsere fleißigen Fotografen die Unmengen an Bildern sichten und sortieren, die sie von den vielen hervorragenden Kollektionen geschossen haben, stellen wir Euch jetzt erst mal die Abschlusskollektionen von Belinda Gredig und Franzisca Schoppe vor.