Category: Events
HANNOVER  
 März 3rd, 2018

Sneek Peeks Hannover Fashion Show

 

In einer Woche findet unsere große Hannover Fashion Show statt, auf der unsere Absolventen ihre Abschlusskollektionen präsentieren. Auch die Studierenden der zweiten und dritten Klassen werden einige spannende Entwürfe zeigen. Momentan arbeiten alle unsere Jungdesigner Tag und Nacht an der Fertigung ihrer Kreationen.

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Während die einen nur noch den letzten Schliff – ein paar letzte Details und Schmucktechniken – anbringen, produzieren andere bis zur letzten Sekunde noch komplett neue Outfits. Wir haben ein paar Impressionen gesammelt, um Euch erste Eindrücke zu zeigen.

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… ein paar Einblicke ins Fotoshoot von Absolvent Felix Müller  …

Felix Müller Shoot2Entwurf von Schülerin Irina Daut (3. Klasse) …

Irina Daut

Zeichnung von Sofia Rüddenklau

Sofia Rüddenklau

Shooting Impression von Rouven Schliemann …

Rouven SchiemannLisa Völkers Einblicke in ihre Magnetismus-Kollektion zum Oberthema “LOOP” …

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Passend zum Thema LOOP gibts auf dem Laufsteg u.a. “Floating Points” zu hören …

HANNOVER  
 Januar 26th, 2018

Besuch des Museums für Textile Kunst

 

Mail-Anhangby Julia Mars

Das MUSEUM FÜR TEXTILE KUNST in Hannover befindet sich in einem ehemaligen Luftschutzbunker. Dort lassen sich viele gewebte Schätze und Handarbeiten bewundern, die die Sammlerin und Gründerin des Hauses, Erika Koop, von ihren Reisen mitgebracht hat. Klar, dass wir, die ersten Klassen der FAHMODA, diesem Ort einen Besuch abstatten mussten. Unsere kleine Tour durch das Museum führte durch die verschiedensten Epochen und Länder – von New York bis nach Indien, vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart – und zeigte uns eine einzigartige Stoffsammlung.

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Abendkleider der 20er bis 50er Jahre, riesige Tücher, Seiden, Tempelschmuck, Longis, Ikats und Kaftane. Die mit Gold durchzogenen Hochzeitssaris bilden das Herzstück der Ausstellung und sind außerdem die wahrscheinlich wertvollsten Stücke. Bewundern durften wir auch verschiedene exotische Seiden, wie zum Beispiel Muschelseide.

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Besonders haben uns die sehr langen Stoffebahnen beeindruckt, die zu mehreren Metern von der Decke des alten Luftschutzbunkers hängen. Sie sind unglaublich aufwendig in monatelanger Handarbeit in den verschiedensten Ländern hergestellt worden. Nicht nur Erika Koops Exponate, sondern auch sie selbst hat uns mit ihrem Charme beeindruckt. Diese Frau, die im Laufe der Jahre in unglaublich viele Länder gereist ist,  konnte uns mit ihren Geschichten rund um ihre wunderschönen Stoffe regelrecht verzaubern. Außerdem hat sie Reste hochwertiger Couture Stoffe zu kunstvollen Collagen verarbeitet, die im Museum als Raumteiler dienen. Insgesamt hatten wir einen unglaublich schönen Tag im Textil Museum Hannover und würden alle Erika Koops erstaunlicher Textiliensammlung jederzeit wieder einen Besuch abstatten!

HANNOVER  
 Juli 20th, 2017

Fashionweek Berlin – Mode zwischen Palmen, Food-Trucks und Goldenen Schwänen

 

By Lady Karla Rabe

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Anfang Juli war ich auf der Berlin Fashion Week in Berlin und besuchte verschiedene Messen wie die Premium, Fashion Tech, Show&Order, Seek und Bright Tradeshow. Das erste Mal war ich letztes Jahr dort und überwältigt von den verschiedenen Eindrücken, so dass ich dieses Jahr mit einem gezielteren Blick durch die Messen gehen und mir einen differenzierteren Einblick in die aktuelle Mode-Branche und ihre Trends verschaffen konnte. Im Ausstellungsdesign und Interior Bereich lautete das Motto auf jeder Messe gleich : „Tropical Vibes meets Industrial Look“.

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Büsten wurden in Blumenbeete arrangiert, tropische Blumenranken hingen an Wänden herunter, Palmen wurden aufgestellt und Palmblatt-Tapeten angebracht. Auf der Seek gab es als Highlight ein Gewächshaus, das den Eingangsbereich schmückte. In Kombination mit dem puristischen Industrie Look entstand eine ganz eigene Atmosphäre, in der die Labels ihre Kollektionen effektvoll in Szene setzen konnten.

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Natürlich versuchten viele Veranstalter und Labels mit außergewöhnlichen Marketing-Aktionen ihre Kunden zu locken: Es gab Goody Bags und Kleinigkeiten zu Naschen. Unterschiedliche Foodtrucks boten kulinarisches Essen und Selfmade-Eis an. Die Besucher wurden also auch mit individuellem Food – ein weiteres trendiges Thema – umworben.

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Auf der Premium Tradeshow dominierten vor allem casual und elegante Styles die Looks. Dort stellten auch im Maintream bekannte Labels wie Joop, Scotch & Soda oder Birkenstock aus. Trendmäßig fiel mir hier auf, dass es viele Kleider mit floralen Prints, Rüschen und Volants gab.

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Hingucker der Premium war die im Kühlhaus stattfindende FashionTech, auf der innovative Kleidung präsentiert wurde. Jungdesigner zeigten experimentelle Entwürfe zu Themen wie Future Fashion und Virtual Reality. Das Meiste, was hier gezeigt wurde, war mir bereits durch verschiedene Projekte in der Fahmoda schon bekannt, so dass das Gezeigte nicht komplett abgespaced für mich wirkte.

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Neben Kleidung wurden auf den Messen auch Kosmetik, Schmuck und Schuhe präsentiert. Mit dem Shuttle konnte man zwischen den Messen hin und her befördert werden.
Auf der Show&Order gab es auch eine Hommage an Gianni Versace.

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In Erinnerung an seinen 20. Todestag wurden ausgewählte Outfits aus der Sammlung von Alexandre Stefani präsentiert. Die auf einem Podest päsentierten originale Kleidungsstücke konnte man aus nächster Nähe begutachten. Ansonsten war die im Kraftwerk Berlin stattfindende Messe von feminin angehaucht wirkenden Looks mit einer Note Glamour geprägt. Ebenfalls befand sich dort auch die Cookies, die Messe, die speziell auf Kinderkleidung und Accessories ausgerichtet war.

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Im Gegensatz dazu standen die Seek und die Bright Tadeshow. Live DJ’s in verschiedenen Areas legten auf diesen Urban und Streetstyle-Messen auf. Kontinuierlich wurde man von Beats begleitet. Diese Soundinszenierung trug sehr zur lockeren Atmosphäre bei, denn im Kontrast zu der eher schick und brav wirkenden Premium, winkten Seek & die Bright mit coolen Looks vom Feinsten.

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Die dort ausstellenden Labels deckten den Bereich Sportswear Skater/Surfer ab und hatten dabei so viel Charme ausgepackt, dass man direkt in Bann gerissen wurde.

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Barbiere, Sneaker Reinigungen und Streetart gaben dem Besucher das Gefühl zu Besuch in einer trendigen Stadt zu sein, in der sich alles um Lifestyle und Mode dreht. Die Location war direkt an der Spree und lud mit Freibier und Liegestühlen auf dem Steg zum Entspannen und Quatschen ein. Neben Gin Tonic, Rooftop Barbecues und Green Smoothies konnte man auf goldenen Gummischwänen das fabelhafte Wetter genießen.Abschließend lässt sich sagen, dass die Berlin Fashion Week jedes Jahr ein Abenteuer ist. Die Aussteller arbeiten hart, um ihre Kollektionen möglichst individuell zu präsentieren und als “Event” an den Mann zu bringen, verlieren dabei aber nicht ihre Leidenschaft für die Mode.