Wie wir u.a. hier schon feststellten sind Kopfbedeckungen für Frauen und Männer seit längerer Zeit en vogue. Man schmückt sich gern mit Herren-, Hippieschlapp- und Sonnenhüten, mit Schlauchschals und Stirnbändern. Auch der Turban wird wieder von der Fashiongemeinde neu interpretiert. Man sieht ihn immer häufiger auf Häuptern verschiedener Blogetten oder auf Streetstyle-Fotografien wie hier (Bild via Stylclicker):

Jeder weiß, dass das stoffartige Gewinde auf dem Kopf eine traditionelle Bedeckung der Hindus und Mohammedaner ist und häufig in arabischen, asiatischen und afrikanischen Ländern getragen wird.
Die europäische Mode hat sich aber immer auch der Trachten und Kleidungsformen anderer Kulturen bedient und mit dem Hauch von “Exotik” gespielt. Das Andere und Fremde galt und gilt bis heute als das Besondere. Das kann man gut finden oder kritisieren. Fakt ist: diese Praxis der Dekontextualisierung von Trachten, religiösen Symbolen, Gewändern und ethnischen Mustern aus ihrer lokalen Umgebung ist traditionellerweise auch ein Impuls für neue Innovationen in der Mode. Am Beispiel des Turbans lässt sich dieses modische Spiel schön zeigen. (weiterlesen…)


Goodbye 80er, Hello 60er? Retro Chic bleibt auf jeden Fall ein Thema.Wenn man sich einige
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